Herzuntersuchung

Die Symptome einer Herzerkrankung können vielfältig sein. Der klassische Husten bei einer Herzinsuffizienz ist häufig schon das Endstadium einer Herzerkrankung. Dadurch ist es sinnvoll und für das Überleben des Patienten ratsam, regelmäßig das Herz bei Ihrem Haustierarzt abhören zu lassen, die Lunge, die Schleimhäute und den Puls beurteilen zu lassen. Hierdurch können Sie auch ohne Symptome und weiteren Untersuchungen sicher sein, dass es Ihrem vierbeinigem Freund gut geht.

Sollten Auffälligkeiten bei der Leistung, der Atmung, der Schleimhautfarbe, des Bewusstseins oder ggf. auch Schmerzen oder ungeklärte Lahmheiten vorkommen, kann es sinnvoll sein, eine Herzuntersuchung durchführen zu lassen.

Außer der allgemeinen Untersuchung und der Anamnese können Spezialuntersuchungen notwendig sein.

Hierzu zählen eine Röntgendiagnostik des Brustkorbes, um die Lunge, die Gefäße im Brustkorb und die Größe der Herzsilhouette bestimmen zu können.

Ein Elektrokardiogramm (EKG) zeichnet die elektrischen Impulse der Herzachse auf und ist bei einigen Erkrankungen wie z. Bsp. der Synkope (plötzliche Ohnmacht) oder der Dilatativen Kardiomyopathie (DCM) unumgänglich. Um Synkopen oder epileptiforme Anfälle durch eine Herzerkrankung ausschließen zu können, kann eine Langzeit-EKG (Holter-EKG = nach dem Erfinder Norman J. Holter benannt) notwendig werden.

Als Echokardiografie bezeichnen wir die Ultraschalluntersuchung des Herzen. Hierbei sind die unterschiedlichen Herzkammern, die Muskulatur, die Herzklappen und die Flussgeschwindigkeiten des Blutes darstellbar. Bei dieser Untersuchung erkannt man, wie gut sich die Muskulatur zusammenzieht, wieviel Blut prozentual ausgetrieben wird, es eine Einengungen an den Öffnungen oder Ausgängen gibt oder ob die Herzklappen eine Undichtigkeit aufweisen. Zudem ist die Herzscheidewand beurteilbar und einige angeborenen Fehler wie ein Ventrikelseptumdefekt oder ein persistierende Ductus Botalli sind nachweisbar.

Als weitere Untersuchungen (nicht bei uns im Haus) können Computertomografien (CT) des Herzens oder Magnetresonanztomografien (MRT) des Herzens durchgeführt werden. Auch eine Katheterdiagnostik der Herzgefäße ist in wenigen Tierkliniken schon möglich.

Eine Untersuchung, welche auch bei Ihrem Haustierarzt möglich ist, ist die Ermittlung von spezifischen Herzwerten (proANP = Atrial Natriuoretic Peptid, NT-pro BNP = Brain Natriurectic Peptid oder cTroponin) in einem Speziallabor.

Wenn eine Diagnose am Herzen gefunden wurde, ist eine spezifische Behandlung möglich. Hierdurch wird die Lebensqualität deutlich verbessert und die Länge des Lebens in der Regel verlängert.

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