Neurologie

Die Neurologie ist eine komplexe Angelegenheit und stellt auch in der Tiermedizin eine große Herausforderung dar. Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen Sie mit Ihrem Liebling auf dem Weg zur Diagnosefindung und Therapie begleiten.

Hierfür ist häufig eine intensive Anamneseerhebung und neurologische Untersuchung erforderlich. Die Neurologie ist häufig von einer orthopädischen Erkrankung schwer zu differenzieren und daher werden fälschlicher Weise einige Lahmheit als Sklettsystem-erkrankung behandelt, obwohl die Nerven ursächlich beteiligt sind. Ein Beispiel hierfür ist die Myasthenia gravis. Bei dieser Erkrankung wirkt der Patient nach einiger Zeit kraftlos und schwankt oder setzt sich und kann nicht mehr weiter laufen. Ursachlich liegt einer Störung der Acetycholinrezeptoren vor. Die Übertragung der Botenstoffe vom Nerv auf den Muskel ist unterbrochen und daher sind die Muskeln nicht in der Lage die Befehle des Gehirnes auszuführen. Als Gegenbeispiel kann ein Hund mit beidseitigem Kreuzbandriss vorgestellt werden, welcher als Patient mit Bandscheibenvorfall überwiesen wird. Das Laufbild ist sehr ähnlich und kann nur durch eine neurologische und orthopädische Untersuchung differenziert werden. Der wohl häufigste Grund einer neurologischen Erkrankung ist vermutlich neben den Bandscheibenvorfällen die Epilepsie. Hierbei kommt es klassischerweise bei den Grand-mal-Anfällen durch unwillkürliche Signale des Hirnes zu tonisch-klonischen Krampanfällen. Bei einem sogenannten Petit-mal-Anfall können aber auch nur Zuckungen der Ohren oder der Lider ein Anzeichen einer Epilepsie darstellen. Die Ursachen der epileptiformen Anfälle sind mannigfaltig. Die ideopathische Epilepsie sollte daher durch einen Nachweis der Gesundheit des Patienten von den epileptiformen Anfällen aufgrund einer Störung abgegrenzt werden.

Diagnosemöglichkeiten in der Praxis sind: Neurologischer Untersuchungsgang, hauseigenes Labor, digitales Röntgen, Liquoranalyse (Gehirnwasseranalyse), Myelografien (Kontrastdar-stellung des Wirbelsäulenkanales) und Nervenbiopsien.

Therapeutisch sind wir in der Lage viele Erkrankungen mit Medikamenten zu therapieren oder chirurgisch (z.Bsp. Bandscheibenvorfälle) zu beheben. Die Physiotherapie ist in der Lage viele Symptome bei neuromuskuläre Erkrankungen zu verbessern.

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